Marxismus Marx Engels Tagung Stiftung Assoziation Marxistischer Studierender 2010 Uni Universität Jena

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Unter dem Titel „MARX 2010! Aktuelle Tendenzen der Marxismus-Beschäftigung“ findet am Freitag,11. und Samstag, 12. Juni 2010 an der Universität Jena unsere gemeinsame Tagung der AMS und der Marx-Engels-Stiftung statt. Unterstützt werden wir von der Tageszeitung Junge Welt und der SDAJ Thüringen.
Am Mittwoch, 19. Mai, gibt es in der Tageszeitung Logo Tageszeitung junge Welt ein Uni-Spezial zum Thema „Marx an den Hochschulen“, in dem auch die Themen unserer Tagung beleuchtet werden. Diese Beilage ist inklusive der aktuellen Ausgabe für 1,20 Euro an jedem guten Kiosk erhältlich.

Die „Kapital“-Lektüre-Bewegung ist ja nun fast in allen Universitäten angekommen. Auch so manche politische Gruppe außerhalb der akademischen Institutionen liest die sozialistischen Klassiker. Das ist uneingeschränkt positiv zu bewerten. Jedoch verbirgt sich hinter so manchem Anspruch einer „neuen Marx-Lektüre“ auch ein alter und wenig ansehnlicher Hut. Marx wird oft selektiv und mit kontraproduktiven theoretischen Vorentscheidungen gelesen. Nicht selten wird auch der Bezug auf die Marxsche Theorie zum Anlass genommen, den Praxis-Anspruch des Marxismus zu tabuisieren: Marx soll ohne Berücksichtigung der 11. Feuerbachthese rezipiert werden.
Marx lesen, aber wie? Diese Frage wird unsere Tagung unter verschiedenen Gesichtspunkten aufwerfen und versuchen, ein paar Antworten zu formulieren. Die Veranstaltungen werden von „Dr. Seltsam“ aus Berlin, bekannt u.a. von der jährlich stattfindenden Rosa-Luxemburg-Konferenz, moderiert.
Hier nun Referenten, Inhalte und Zeitplan im Überblick:

Eröffnung am Freitag:

Hörsaal 7, am Campus, Carl-Zeiss-Straße 3

18:00 Dr. Robert Steigerwald “Marx kommt wieder nach Jena”

Tagung am Samstag:

Hörsaal 235, Universitäts-Hauptgebäude, Am Fürstengraben 1

11:00 Prof. Thomas Metscher “Der “ganze” oder ein reduzierter Marx?”
12:00 Dr. Hans Peter Brenner “Kein Marx ohne Lenin”
14:00 Erich Hahn “Georg Lukács und die Zukunft des Marxismus”
15:00 Dr. Werner Seppmann “Der lange Schatten des Objektivismus: Althusser & Co”
16:00 Holger Wendt “Logisch? Historisch? Logisch Historisch!”
17:00 Ulf Brandenburg “Marxsche Krisentheorie”

Eintrittsspende: Freitag 2/1 Euro, Samstag 5/3 Euro

Ihr könnt euch jetzt für die Tagung anmelden. Das gibt uns einen Überblick darüber, mit wem wir rechnen können. Wer Hilfe bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten braucht, dem helfen wir selbstverständlich gerne. Ihr könnt über marxisten@gmx.de mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir sehen uns im Juni!
AMS Jena

Material zum Herunterladen:
Marx 2010! Flugblatt A6 Vorderseite
Marx 2010! Flugblatt A6 Rückseite
Marx 2010! Plakat A3
Marx 2010! Aufkleber A7
Marx 2010! Banner

Beiträge aus Anlass unserer Tagung „Marx 2010!“

Am 19.05.2010 veröffentlichte die Tageszeitung junge Welt aus diesem Anlass ein uni-spezial „Marx an den Hochschulen“. Mit freundlicher Genehmigung der jW stellen wir folgende Beiträge zum Download bereit:

Arnold Schölzel: Krisendialektik
Am Umgang mit Marx hat sich in Bürgerkreisen wenig geändert: Totschweigen oder Entschärfen. Für Interesse an ihm und an Veränderung sorgt der Kapitalismus selbst.

Robert Steigerwald: Bücher lesen reicht nicht
Eine Marxismus-Diskussion sollte mehr sein als ein Wissenschaftlerstreit.

Metscher: Marxismus und Philosophie
Dialektisch-historischer Materialismus zielt auf die produktive Verarbeitung von Erkenntnissen, Wissen und Kunst.

Hans-Peter Brenner: Kein Marx ohne Lenin
Was wäre im 20. Jahrhundert von dem Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus geblieben, wenn nicht die von den Bolschewiki durchgeführte Oktoberrevolution stattgefunden hätte?

Werner Seppmann: Den ganzen Marx lesen
Über die theoretischen Voraussetzungen des »Kapital«-Studiums.

Ulf Brandenburg: Scheitern am Original?
Über objektive und subjektive Schwierigkeiten einer Lektüre des Marxschen »Kapitals«.

Christoph J. Bauer: Das Kapital als ein Ding
Die »neue Marx-Lektüre« auf dem Weg zur »alten Metaphysik«. Eine Kritik vom Standpunkt der Hegelschen Philosophie.

Karl Marx: Krise und Dialektik
In ihrer rationellen Gestalt ist die dialektische Methode dem Bürgertum und seinen doktrinären Wortführern ein Ärgernis und ein Greuel, weil sie kritisch und revolutionär ist.

Die junge Welt im Internet: www.jungewelt.de




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